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Thomas Maulbetsch - Fachanwalt für Erbrecht in Obrigheim bei Mosbach

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Die Erbschaftsteuer umfasst sämtliche Vermögensübergänge aufgrund eines Todesfalls. Die Steuerpflicht kann grundsätzlich auch nicht durch Schenkungen unter Lebenden umgangen werden, denn unentgeltliche Zuwendungen zu Lebzeiten unterliegen der Schenkungsteuer. Für sie gelten im Wesentlichen die gleichen steuerlichen Vorschriften wie für den Erwerb von Todes wegen. Die Steuerklasse des Erben bzw. des Beschenkten bestimmen die Höhe der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer. Diese wird durch das verwandtschaftliches Verhältnis zum Erblasser bestimmt. Hierbei werden drei Steuerklassen und unterschiedliche Steuersätze sowie Freibeträge unterschieden. Der Bundesrat und der Bundestag haben ein ab dem 01.01.2009 geltendes "neues" Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz am 05.12.2008 verabschiedet. Das Gesetz wurde zum Jahresbeginn 2011, 2011, 2012 und 2013 jeweils überarbeitet. Danach sind für alle Nachlassbestandteile die Verkehrswerte anzusetzen. Im gleichen Zuge wurden die Freibeträge erhöht; u a. für Ehegatten auf EUR 500.000,- und für Kinder auf EUR 400.000,-. Der Ehegatte hat zudem im Erbfall noch einen Versorgungsfreibetrag in Höhe von EUR 256.000,-. Mit dem "neuen" Gesetz werden teilweise auch die Erbschaft- und Schenkungsteuersätze drastisch erhöht. Hier gilt es zukünftig, noch vorausschauender zu planen. Dies beinhaltet neben der lebzeitigen Übertragung auch die Testamentsgestaltung.


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